Zusammenfassung

 

Wallfahrtsorte Südwestmährens

 

Diese Artikel wiederspiegelt die in der Vorbereitung befindliche Aufstellung der Wallfahrtsorte, Gnadenstatten, Gnadenbilder und Statuen Südwestmährens. Das Südwestmähren gehört im Rahmen Tschechischen Republik zu den Gebieten mit der grössten katholischen Religiosität. Bis heute hält die alte Pilgertradition nach Wallfahrts- und Gnadenorte. Nach dem Patrozinium der Wallfahrtskirchen und Kapellen kann man betrachten das Mähren sowie das Böhmen als ein marianisches Land. Zu den bekanntesten Zielen der Pilger gehören bis heute, vor allem marianische Hluboké Mašùvky, Kostelní Vydøí, Montserrat bei Cizkrajov (Sitzgras), Netín und Pøibyslavice. Von der Dreifaltigkeitswallfahrtstetten hervorhebt die Kirche an der Anhöhe bei Rosice. Besondere Hochachtung zum Fronleichnam ist gepflegt aus den Zeiten des Mittelalters in der Wallfahrtskirche des gleichen Patrozinium bei Slavonice (Zlabings).

Wichtige Teile Wallfahrtsgnadenstatten sind Gnadenbilder und Statuen, von welchen wir erwähnen weibigstens die Jungfrau Maria vom Berg Karmel in Kostelní Vydøí, das Wandgemälde der Jungfrau Maria mit dem Jesuskind in Pøibyslavice oder die Madona des. St. Veits Typus in Znojmo (Znaim). In Hluboké Mašùvky ist verehrt die spätgotische Replik des belgischen Figürchen der Jungfrau Maria de Foi, in Montserrat die freigestaltete Replik der thronenden Madonna aus dem berühmten gleichnamigen spanischen Wallfahrtsort. Aus ausserhalb der Wallfahrtskirchen gegegnen wir zahlreiche europäischen Orten. Absolut der zahlreichste Typ der gnadenreichen marianischen Bilder ist der Typ der Maria Hilf von Passau. Sehr zahlreich verbreitet sind die Kopien der Lourdesmadonna, häufige Repliken der böhmischen Gnadenstatue der heilige Jungfrau Maria von dem Svatá Hora (Heiligen Berg bei Pøíbram), brünner Madonna von St. Thomas, weniger die Madonnen von Loretto oder von dem Berg Karmel. Aus den österreichischen Vorblidern gegegnen wir gewöhnlich das Madonnenbild aus Mariazell, allenfalls die Pieta von Drei Eichen bei Horn. Aus den gotischen Wallfahrtkirchen architektonisch hervorgeht am meisten neben den Klosteranlagen die spätgotische Kirche des heiligen Wolfgang in Hnanice (Gnadlersdorf) oder die Frohnleichnamkirche bei Slavonice (Zlabings). Bei den Wallfahrtsorten treffen wir uns meistens mit der barocken Architektur. Die Spitzenstellung einnehmen die Kirchen des heiligen Johannes von Nepomuk auf Zelená Hora bei Žïár nad Sázavou, die marianische Kirche in Lechovice (Lechwitz) und die Klosterkirche in Nová Øíše. Aber auch die Architektur der kleineren Abmessungen, bis jetzt grössteilens noch anonym, erreicht in der harmonischen Verknüpfung mit der Landschaft hohe ästetische Qualität: hl. Florian bei Moravský Krumlov, hl. Johannes von Nepomuk in Krahulèí bei Telè, Rešice und die anderen. Der Zeitraum der historiesierenden Baustyle belegen am besten die Wallfahrtskichen des hl. Jakob bei Ivanèice, die Kirche der siebenden Schmerzen Marie am Montserrat, die Kapelle Maria Geburt am Humberk bei Krasonice oder die Burgkapelle in Bítov. Das 20. Jahrhundert represäntiert die moderne Kirche des. hl. Klemens Maria Hofbauer, die auf der Stelle des Geburtshauses des Heiligen in Tasovice (Tasswitz) erstellt wurde. In dem Zeitraum Josephinismus gingen mehrere Wallfahrtkirchen und Kapellen als unter der kommunistichen Totalität unter. Viele wurden am Ende des 18. und am Anfang des 19. Jahrhunderts adaptiert für „die andere Bestimmungszwecke...“, z. B. Jimramov, hl. Maria Magdalena bei Nová Øíše, Vratìnín (Fratting) und andere. Nach dem Jahre 1948 wurde leider die Kapelle Maria Hilf in Znojmo (Znaim) niedergerissen. Die Kapelle der sieben Schmerzen der maria bei Popice (Popitz), welche zur Ruine wurde, ist es gelungen nach dem 1989 wiederaufzubauen. Es werden hier regelmässig die Wallfahrten für die Glaubenserneurung in den Grenzgebieten arganisiert. einige Orte verzeihen heute gegenüber den früheren Zeiten ein Aufblühen, z. B. die Wallfahrten zur hl. Zdislava in Køižanov und zur hl. Jungfrau Maia vom Berg Karmel in Kostelní Vydøí.

 

Jiøí Èerný   Deutsch von Stanislav Holeèek, Luzern



Zurück